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Das Misstrauen gegenüber den Scharfmachern an der Seite des Räsidenten wächst


"Die Brutalisierung der amerikanischen Politik, die von Teilen der politischen Elite ausgegangen ist, wird nach dem Krieg von unten weitergehen."


Der Einfluss der Gewerkschaften wird derzeit drastisch eingeschränkt. Delay,Tom schrieb in einem Rundbrief sogar:

„Die Gewerkschaften sind eine eindeutige Gefahr für die Sicherheit zu Hause und unserer Truppen.“


THE NEW AMERICAN SOLDIERS PRAYER (NO JOKE ):"I have committed to pray for you (THE PRESIDENT!),

your family, your staff and our troops during this time of uncertainty and tumult.

May God's peace be your guide,"


"Ich habe vor der Botschaft demonstriert, während britische Minister drinnen Waffen und Giftgas verkauften",

sagte der Politiker Galloway der Zeitung "The Guardian".


Dies ist ein schändlicher Moment in der Geschichte Amerikas.)

Zinn, Howard, Emeritus der Boston University


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--------------------Crazy and In Charge----------------


Petra Kohse befasst sich

befasst sich ernsthaft mit Langhans, Rainer's Kommunarden-Leben im Big-Brother-Format:

"Während Privatheit im Fernsehen üblicherweise ohne eine Entsprechung zur Wirklichkeit stattfindet,

bilden die 'Kommune'-Szenen

ein authentisches, weil prinzipiell an der öffentlichen Äußerung orientiertes

und sich selbst andauernd reflektierendes Zusammenleben ab."

Der jordanische König Abdullah II. hat nach Druck der Opposition

den Krieg gegen das Nachbarland Irak verurteilt.

Zugleich bezeichnete er zuviele irakische Kriegsopfer als "Märtyrer".

In Bagdad "hat niemand anderes als das irakische Volk das Recht, über seine Führung zu bestimmen",

sagte der jordanische König Abdullah II. nach Druck der Opposition der nationalen jordanischen Nachrichtenagentur.

Der britische Premier Bliar distanzierte sich erstmals von der Position Washingtons im Irak-Krieg.

Im Unterhaus stellte er klar, dass Großbritannien "absolut keine Pläne" für eine Invasion Irans oder Syriens habe.

US-Verteidigungsminister Rumsfeld hatte Syrien vorgeworfen,

dem Irak militärische Ausrüstung zu liefern und von einem "feindlichen Akt" gesprochen.

sagte Bush bei einem Besuch auf dem Militärstützpunkt Camp Lejeune (North Carolina). "Wir werden erst stoppen, wenn der Irak frei ist", sagte der Präsident. "Was wir begonnen haben, werden wir zu Ende führen." Das Ende für das "brutale Regime sei nahe".

Zum Vormasch der alliierten Truppen auf Bagdad sagte Bush: "Nachdem wir hunderte Meilen zurückgelegt haben, gehen wir nun die letzten 200 Meter." Die USA würden nicht anderes akzeptieren als einen "vollständigen, endgültigen Sieg".

Die Zustimmung der Briten zum Krieg im Irak sinkt. Erstmals seit Kriegsbeginn unterstützen weniger als 50 Prozent der Bevölkerung den Einmarsch britischer Truppen. Außerdem glaubt eine Mehrheit, dass die Regierungen in London und Washington nicht die Wahrheit über den Krieg berichten.

Bei der Glaubwürdigkeit schneiden die politischen Führer Großbritanniens und der USA schlecht ab. Nur 15 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass US-Präsident George W. Bush die Wahrheit über das sagt, was wirklich im Irak geschieht. 60 Prozent der Befragten misstrauen den Aussagen Tony Blairs über den Krieg.

"Irak-Krieg ist ein schwerer Fehler"

Paris - Der französische Ministerpräsident Jean-Pierre Raffarin hat den US-Angriff auf den Irak als moralische, politische und strategische Fehlentscheidung bezeichnet. "Es muss einfach gesagt werden: Zum Krieg gab es eine Alternative", sagte Raffarin in einem Fernseh-Interview. "Es war ein schwerer politischer Fehler, in dieser Gegend Unruhe zu stiften", sagte Raffarin mit Bezug auf den öffentlichen Aufruhr im Nahen Osten.

In dem Interview mit dem französischen Sender France 3 unterstrich er auch die Notwendigkeit eines Gegengewichts zur Supermacht USA. "Die Welt sollte ausgeglichen sein zwischen mehreren großen Polen", sagte Raffarin.

Schon vor Ausbruch des Krieges hatte das "Archeological Institute of America" dem Pentagon eine Liste von 4000 gefährdeten Stätten im Irak vorgelegt und die Militärs beider Kriegsparteien an die Haager Konvention erinnert, die den "Schutz kultureller Stätten im Fall bewaffneter Auseinandersetzungen" vorschreibt. Washington hat die Konvention einst unterschrieben, doch im Gegensatz zum Irak bis heute nicht ratifiziert.

Doch unvergleichlich sei auch die Dichte historischer Schätze an Euphrat und Tigris. Nur 15 Prozent des irakischen Staatsgebietes sind überhaupt archäologisch erfasst. Über etwa 10.000 Fundstellen führt die Antikenverwaltung in Bagdad Buch. Doch die tatsächliche Zahl, so Gibson, liegt wohl "in den Hunderttausenden". Vor allem die Westwüste, "klassisches Panzerland" in den Augen der Militärs, sei übersät von gänzlich unerforschten paleolithischen und frühneuzeitlichen Stätten.

Genau dort, berichtet Muajad Damardschi, bis 1998 Direktor der Antikenverwaltung und heute Berater des Kulturministers, seien vergangene Woche bereits erste Schäden aufgetreten. Amerikanische Panzereinheiten, so habe er telefonisch aus dem Südirak erfahren, hätten auf ihrem Vormarsch Richtung Nassirija die historische Pilgerroute von Nadschaf nach Mekka gekreuzt. In der Nähe von Tall al-Lahm habe die durch das schwere Gerät verursachte Vibration die Stützmauern eines antiken Kulttempels beschädigt.

Eine segensreiche Auswirkung von Saddams Geschichts-Obsession, so räumen selbst westliche Archäologen ein, war hingegen der Aufbau der effizientesten Antikenverwaltung des Nahen Ostens, die bis Anfang der neunziger Jahre international anerkannte Arbeit leistete. 28000 Mitarbeiter beschäftigte die Behörde einst - viele im Westen ausgebildete Archäologen sowie ein ganzes Heer von Wach- und Sicherheitsleuten.

"Nach Jahren der Entwicklung beweist eine Waffe ihre Wirksamkeit erst in der militärischen Auseinandersetzung", sagte Joel L. Johnson von der Vereinigung der Luftfahrt-Industrie gegenüber dem "Wall Street Journal". "Man weiß nie, ob eine Waffe wirklich etwas taugt, bevor sie nicht von Tausenden Soldaten sozusagen im Alltagsbetrieb eingesetzt worden ist."

Großabnehmer werden die Staaten der Golfregion bleiben, denen in der Folge des Irak-Kriegs eine instabile Lage droht. Hiervon werden allen voran die US-Unternehmen profitieren. Die Politik der Amerikaner, die nach dem Kuweit-Krieg konsequent ihre neuen Verbündeten am Golf mit Militärtechnologie versorgt haben, beginnt sich auszuzahlen.

Der Markt verlangt nach intelligenter Munition

Einige Beobachter sehen die Entwicklung jedoch mit großer Sorge. Das Pentagon, so ihre Befürchtung, könnte denselben Fehler begehen, den es in der Vergangenheit schon etliche Male begangen hat. Denn was die Kunden angeht, sind die Verantwortlichen wenig wählerisch. Jeder Potentat, der Geld hat und sich als Symphatisant der USA ausgibt, kann seine Bestellung aufgeben. Das Risiko ist enorm. Denn speziell die Region im Nahen Osten gleicht schon lange dem sprichwörtlichen Pulverfass - in den Waffenkammern lagern ungeheure Mengen an Sprengkraft.


Irak-Krieg als Werbefeldzug: Apache Kampfhubschrauber

Ein Risiko gehen die US-Waffenhändler aber auch in anderer Hinsicht ein. Denn es ist keineswegs gewährleistet, dass ein Regime, das sich als Freund der USA ausgibt, in Zukunft nicht seine Gesinnung ändert. Im Ernstfall stünden die US-Marines dann einem Gegner gegenüber, der die gleichen Waffen benutzt wie sie selbst. "Es ist keineswegs gewährleistet, dass die Verbündeten von heute auch die Verbündeten in mittlerer Zukunft sein werden", sagt Gabelnick, "Wenn Sie die Waffen einmal verkauft haben, haben sie keine Kontrolle mehr darüber".

Dass solch ein Szenario nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigt das Beispiel Irak. Noch in den achtziger Jahren gab das Pentagon seine Zustimmung zur Lieferung von etlichen Rohstoffen, die später für die Waffenproduktion verwendet wurden, darunter Zutaten für den Bau von Chemiewaffen und Anthrax-Sporen.

Doch selbst in diesem Fall scheinen die US-Strategen aus dem Schaden nicht klug geworden zu sein. Vertreter der Industrie jedenfalls sind überzeugt, dass nach dem Krieg ein Boom im Irak-Geschäft einsetzen wird. "Wenn die alliierten Truppen abgezogen sind, werden sie ein sicheres und starkes Land zurücklassen. Und das bedeutet, dass der Irak wieder mit starker Feuerkraft ausgerüstet werden wird", sagt Brett Lambert, Mitarbeiter des in Washington angesiedelten Strategie- und Sicherheitsberaters DFI International. "Die Ausrüstung für das künftige Regime wird hauptsächlich aus den USA kommen."

Der SPD-Chef habe seine ganze Abneigung für die USA bei jeder Gelegenheit bezeugt. Schröder und seine Regierung würden deshalb nie mehr wirklich persönlichen Zugang in Washington finden. Die deutsch-amerikanische Freundschaft werde gleichwohl nicht zerstört werden können, weil die Fundamente tief verankert seien.Gleichzeitig warnte Kohl die USA vor außenpolitischen Alleingängen. "Wer jetzt in Washington davon träumt, er sei das neue Rom und die Welt werde nach seiner Melodie singen - der lebt neben der Wirklichkeit", sagte er der Zeitung zufolge. Von einer "pax americana, wo wir alle in Reih und Glied stehen, kann gar keine Rede sein", erklärte der Altkanzler. Dafür habe sich die multipolare Welt in den letzten Jahren zu weit entwickelt.


Neue Vorwürfe gegen Syrien

Washington - US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat Syrien erneut vorgeworfen, den Irak zu unterstützen. Syrien ignoriere alle Warnungen der USA, sagte Rumsfeld. Schon in der vergangenen Woche hatte der Minister Syrien beschuldigt, der irakischen Armee Nachtsichtgeräte geliefert zu haben. Rumsfeld sprach von einem "feindlichen Akt", für den Syrien zur Verantwortung gezogen werden könne.

US-Brigadegeneral Vincent Br ooks, ein hochrangiger Kommandeur der US-Truppen am Golf, sagte jedoch, er habe keine Kenntnis über syrische Lieferungen von Nachtsichtgeräten an den Irak. Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, kritisierte die Vorwürfe Rumsfelds. "Für diese Anschuldigungen (gegen Syrien) wurden keine Beweise vorgelegt. Solche Anschuldigungen werden die Situation nur weiter anheizen", sagte er.


Karasek verteidigt USA

Mit seiner Meinung steht Hellmuth Karasek ziemlich alleine da. Als einer der ersten deutschen Intellektuellen hat sich der Herausgeber des Berliner "Tagesspiegel" für den Irak-Krieg ausgesprochen.

Intellektueller Kriegsbefürworter: Hellmuth Karasek

Hamburg - "In einem Krieg zwischen Saddam Hussein und den Amerikanern kann ich nur auf der Seite der Demokratie sein", sagte Karasek. Der irakische Diktator habe den Krieg "provoziert" und Bundeskanzler Gerhard Schröder sei "der UN in den Rücken gefallen" so der Literaturkritiker gegenüber dem "Hamburger Abendblatt".

Der Krieg "muss jetzt für die Amerikaner erfolgreich beendet werden", erklärte der 69-Jährige, da so vorbeugend schlimmere Kriege verhindert würden. Schon im ersten Golfkrieg 1991 sei es ein Fehler gewesen, "nicht bis zur Beseitigung des Regimes" gegangen zu sein.

Seine Ansicht begründete Karasek, der lange Jahre für den SPIEGEL gearbeitet hatte, mit seiner Einstellung zu den USA: "Die Amerikaner waren für mich diejenigen, die das Deutschland aufgebaut haben, in dem ich gerne lebe. Das allein würde mich schon veranlassen, jetzt an der Seite der USA zu stehen."

Stig Möller begrüßte es, dass Powell nach Europa gekommen sei. "Es gibt eine Spaltung in der Nato wegen der Türkei und eine Spaltung in der EU wegen Iraks." Er gehe allerdings nicht davon aus, dass die Meinungsverschiedenheiten am Donnerstag geklärt werden würden.

Süddeutsche Zeitung, 03.04.2003

Angesichts sterbender Soldaten im Irak-Krieg schreibt der Schriftsteller Ingo Schulze ein 'Stoßgebet des Verschonten': "Ich habe es letztlich dem Zufall zu verdanken, nie vor die Alternative: schießen zu müssen oder erschossen zu werden, gestellt worden zu sein. Als ich für 18 Monate Soldat der Nationalen Volksarmee war und es am Morgen des 13. Dezembers 1981, an dem das Kriegsrecht in Polen verhängt wurde, ohne die üblichen Vorwarnungen Alarm gab, wusste niemand von uns, ob wir aufbrachen, um den Genossen der polnischen Armee brüderlich zur Seite zu stehen, oder ob wir uns wieder mal für ein paar Stunden die Zeit im Wald vertreiben sollten. Damals musste ich mir eingestehen, selbst schuld an meiner Lage zu sein. An diesem Morgen, kurz vor meinem 19. Geburtstag, begriff ich, welchen Fehler ich damit begangen hatte, weder den Wehrdienst verweigert noch einen Ausreiseantrag gestellt zu haben."

Nach einem AP-Bericht haben sich

die US-Truppen zur Vorbereitung auf Straßenschlachten

von israelischen Militärs über den Einsatz in Gazastreifen und Westjordanland informieren lassen.

Sie hätten neun gepanzerte Spezialraupen des Typs D9 vom israelischen Heer erworben,

mit denen Schneisen geschlagen werden könnten, in die Panzer nachrücken sollen.

Im Kampf gegen die irakischen Truppen

setzen die amerikanischen und britischen Militärs inzwischen Streubomben ein.

Diese werden aus der Luft in einem größeren Behälter abgeworfen, der sich über dem Zielgebiet öffnet.

Ein Bombenbehälter des von den USA unter anderem verwandten Typs BLU 97

enthält rund 200 Streubomben in der Größe einer Cola-Dose,

die Ziele in einem Gebiet von der Größe zweier Fußball-Felder vernichten können.

Wegen der schweren Wunden, die diese Bomben reißen können,

verlangen Menschenrechtsorganisationen seit langem deren Ächtung.

B-52-Bomber haben nach den Berichten

neuartige Streubomben auf Panzer der Republikanischen Garde vor Bagdad abgeworfen.

Wie die BBC und die britische Agentur PA übereinstimmend berichteten,

wurden sechs Ziel gesteuerte 454-Kilogramm-Bomben des Typs CBU-105 eingesetzt.

Jede habe zehn panzerbrechende Kleinbomben getragen,

die an Fallschirmen auf irakische Panzerkolonnen niedergegangen seien.

Britische Truppen setzten nach BBC-Angaben auch bei Basra Streubomben ein.

Ein Militärsprecher habe bestätigt,

dass die Bomben vom Typ L20 auf offene Gebieten geschossen wurden,

wo eine große Anzahl irakischer Einheiten zusammengezogen worden seien.

Irak: 14 Tote durch Streubomben in Bagdad

Iraks Informationsminister Mohammed Sajjid el Sahhaf sagte

am Donnerstag vor der Presse in Bagdad,

seit Mittwoch

seien bei Luftangriffen in der Hauptstadt 19 Zivilisten getötet

und rund 200 Menschen verletzt worden.

Bei einem Streubomben-Angriff auf den Stadtteil El Durra


am frühen Donnerstagmorgen

allein 14 Menschen getötet worden.

Auch im rund 30 Kilometer von Bagdad entfernten Angriff auf El Mahmudija sei ein Wohnviertel getroffen worden.

Laut El Sahhaf starben dabei fünf Iraker.

59 Menschen seien verletzt worden.

Nach irakischen Angaben schlug in Bagdad


auch eine Rakete in einen Gebäudekomplex des irakischen Roten Halbmondes ein,

zu dem eine Geburtsstation gehört.

Dabei seien mindestens 15 Menschen verletzt worden,

darunter mehrere Ärzte.

Doch die USA, so Lind,

versuchten nun, einen „Krieg der Vierten Generation“,

also einen Krieg gegen ein nichtstaatliches Gebilde,

in einen traditionellen Eroberungsfeldzug gegen einen Feindstaat zu verwandeln.

Schließlich betrachten die Superfalken der Bush-Regierung den Angriff auf den Irak

als Teil des Krieges gegen den Terror.

Der Terror aber ist eine weltweite Bewegung

religiöser Fundamentalisten

gegen eine weltweite Moderne

einer säkularen Weltsicht

und beide hat es in dieser Form

noch nie gegeben.

Ein schändlicher Moment

Doch jetzt?

„Wir erleben einen umgekehrt historischen Moment,

weil diese „Regierung“

zum ersten Mal

gar nicht daran denkt,

das Volk für den Krieg zu gewinnen,“ schreibt Piven.

Im Gegenteil:

Von den zwei Billionen Dollar, die Bushs Steuerreform kosten wird,

sollen zwei Drittel dem oberen einen Prozent der Einkommensklassen zu Gute kommen.

Einer Wirtschaftselite,

die ihren Anteil am Gesamteinkommen Amerikas

während der letzten zehn Jahre sowieso schon von 14 auf 21 Prozent erhöht hat.

Dazu hat Bush das Budget für die Streitkräfte auf 400 Milliarden erhöht.

Die Kosten für den Krieg nicht eingerechnet.

Gleichzeitig haben

Justiz- und Innenministerium

gleich drei innenpolitische Fronten eröffnet.

Mit Gesetzespaketen wie dem Patriot Act

wurde ein großer Teil der Bürgerrechte außer Kraft gesetzt.

Die patriotische Grundstimmung während des Krieges soll nun davon ablenken,

dass ein zweites Gesetzespaket mit noch tiefgreifenderen Konsequenzen verabschiedet wird.

Der Einfluss der Gewerkschaften wird derzeit drastisch eingeschränkt.

Delay,Tom schrieb in einem Rundbrief sogar:

„Die Gewerkschaften sind eine eindeutige Gefahr für die Sicherheit zu Hause und unserer Truppen.“

Und schließlich sollen Sozialleistungen und Gesundheitssystem

in bisher einzigartigem Maße reduziert werden.

Für den Emeritus der Boston University Zinn, Howard

reduziert sich die historische Analyse auf eine ganz schlichte Beobachtung:

Dies ist ein schändlicher Moment in der Geschichte Amerikas.

Es ist an der amerikanischen Opposition und der Weltöffentlichkeit, dafür zur sorgen,

dass dieser Moment nicht der Beginn einer Ära wird.

Es steckt ein Moment von Nemesis in dieser Situation:

Die nach dem 11. September


von Krieg statt von Terror gesprochen haben,

müssen jetzt zusehen,

wie ihr sauberer Krieg von Tag zu Tag mehr vom Terror durchsetzt wird.

Mosse, George

der deutsche Emigrant und amerikanische Historiker,

hat das Scheitern der Weimarer Republik

auf die Brutalisierung der deutschen Politik

als Folge des Ersten Weltkriegs zurückgeführt.

Auch wenn die heutige Situation der USA

mit der damaligen in Deutschland nicht vergleichbar ist -

die Brutalisierung der amerikanischen Politik,

die von Teilen der politischen Elite ausgegangen ist,

wird „nach“ dem Krieg

von unten


Diese Reterritorialisierung

ist das Einfallstor für die Strategien und Strategen alter Schule.

Daher wird dieser Krieg

nach den Regeln der Sportberichterstattung verstanden.

Erst im nächsten Krieg


wird unseren Bildervermittlern auffallen,

dass sie diesmal

in eine ganz andere Falle gegangen sind

als beim letzten Mal.

Nicht mehr in die Virtualitätsfalle,

sondern in die Authentizitätsfalle.

Bis in die Dramaturgie hinein

gleichen manche Kriegssendungen

den Übertragungen von Fußballspielen oder anderen Sportevents,

die ihre Faszination beinahe ausschließlich von körperlicher Gegenwärtigkeit haben.

Den strategischen Überlegungen folgt möglichst rasch eine reale Füllung des Raumes.

02.04.2003 Frankfurter Allgemeine Zeitung,
Flaig, Egon, Althistoriker

meditiert über die Figur des Tyrannen in Antike und Gegenwart

und warnt vor dem Glauben an die Wirksamkeit des Tyrannenmords.

Wer das Volk von außen befreien wolle, so Flaig,

wird nicht selten bestürzt entdecken,

"dass das Volk sich um seinen gefährdeten Tyrannen schart.

Diktaturen haben Rückhalt -

oft bis zum Schluss -

und stützen sich auf soziale Träger.

Insbesondere bei Einparteiensystemen.

Wo die Partei einen substanziellen Teil der Bevölkerung organisiert,

erfolgt Unterstützung institutionalisiert und ritualisiert.


Gibbons Rat für Historiker:

'Trau nie einem erhabenen Motiv, wenn sich dafür auch ein niedriges findet',

verengt das Blickfeld...

Anhänger bleiben loyal am allerwenigsten,

weil das Regime sie materiell privilegiert...

Viel wichtiger ist, worauf Manes Sperber hinweist:

Der Anhängerschaft anzugehören verschafft soziale Geltung,

nämlich Möglichkeiten,

für andere Vergünstigungen zu makeln,

um damit Ansehen und Achtung zu erwerben."

02.04.2003 Neue Zürcher Zeitung,
Der englische Schriftsteller David Lodge

huldigt dem Staatsmann Tony Blair:

„Man darf mit einiger Gewissheit annehmen,

dass noch niemals in der britischen Geschichte

eine Regierung sich

mit einem derart geringen Mass an öffentlicher Unterstützung

auf einen Angriffskrieg eingelassen hat;

und dass dieser Entscheid

von einer Labour-Regierung gefällt wurde,

grenzt ans Unglaubliche.

Wie und warum ist es dazu gekommen?

Als Antwort genügen zwei Worte:

Blair, Tony.

Durch schiere Willenskraft,

unermüdliches Engagement

und scheinbar bedingungslosen Glauben an die Sache,

durch den Einsatz des ganzen politischen Kredits,

den ihm zwei überwältigende Wahlsiege eingetragen haben,

setzte er durch,

dass England seine Partnerschaft mit Amerika auch in einer Sache wahrte,

welche die meisten Angehörigen der Labour-Partei -

und wohl auch ein Grossteil ihrer Wähler -

entweder ablehnen

oder bestenfalls

ohne wirklichen Enthusiasmus


Galloway sagt,

er spreche für viele Briten,

die gegen den Krieg seien.

Außerdem betonte er,

dass er den Irak schon kritisiert habe,

als England und Amerika

die Diktatur noch im Krieg gegen den Iran unterstützten:

"Ich habe vor der Botschaft demonstriert,

während britische Minister drinnen Waffen und Giftgas verkauften",

sagte der Politiker Galloway der Zeitung "The Guardian".

"Well, what is wrong with dominance, in the service of sound principles and high ideals?"

As two members of the pre-emptive Bush doctrine's neo-con brain trust,

Kristol, Bill & Kaplan, Lawrence

argued in a book-length call for battle, "The War Over Iraq"

Warring Tribes, Here and There
The Resident and his war council
did not FORSEE

so much heavy guerrilla resistance in Iraq.

And they really did not expect so much heavy guerrilla resistance at home.

But you they can't have transformation without provocation.

This was a war designed to change

the nature of American foreign policy,

military policy and even

the national character -

flushing out ambivalence and embracing absolutism.

By MAUREEN DOWD WASHINGTON,1518,236673,00.html

Liste aller Kriege und Auseinandersetzungen der USA seit 1945 -->click<--,2933,80017,00.html


26.Jan.2003 Die "Los Angeles Tmes" berichtet, nach Angaben des Militäreperten,1518,232436,00.html

The IRAQWAR.RU <> analytical center was created recently by a group

of journalists and military experts from Russia

to provide accurate and up-to-date news and analysis of the war against Iraq.

The following is the English translation of the IRAQWAR.RU

report based on the Russian military intelligence reports.


The Boston team's findings are not supported by any kind of rigorous mathematical proof.

So sadly they can't shed any light on one of the biggest problems in maths: the Riemann hypothesis.

This conjecture in number theory is intimately related to the distribution of primes. In 2001

the Clay Institute in the USA offered a prize of a million dollars for a proof of the Riemann hypothesis.

Blair wies die Forderung Cooks nach einem Rückzug der britischen Truppen zurück:

"Wir werden das durchziehen, bis wir unsere Ziele,

die Entmachtung Saddam Husseins und die Zerstörung der Massenvernichtungswaffen, erreicht haben."

Goss, Porter, konservativer Abgeordneter, Vorsitzende des Geheimdienst-Ausschusses des Repräsentantenhauses in Washington


BBC-World fliegt aus dem Kabelnetz

Über Nacht haben die israelischen Kabelfernsehgesellschaften

den britischen Nachrichtensender BBC-World aus dem Angebot genommen.

Man habe sich mit dem Sender nicht über neue Vertragsbedingungen einigen können.

Andere Stimmen vermuten einen Zusammenhang mit der kritischen Berichterstattung zum Irak-Krieg.

Tel Aviv -

Über das israelische Kabelnetz war BBC-World bislang in fast einer Million Haushalte zu empfangen.

Ein Kommentator der Tageszeitung "Haaretz" verurteilte die Maßnahme in der Ausgabe vom Mittwoch.

Das Vorgehen der Kabelgesellschaften sei ein "Beweis für das mangelhafte Verständnis von Demokratie".

Vor einigen Monaten hatten die Gesellschaften bereits gedroht,

den amerikanischen Nachrichtensender CNN aus dem Angebot zu nehmen.

Dieser habe nach Ansicht vieler Israelis,

vor allem aber der Regierung von Ministerpräsident Ariel Scharon,

einseitig pro-palästinensisch berichtet, hieß es damals.

Nach inoffiziellen Angaben soll die Anweisung zur Abschaltung "von oben" gekommen sein.

Man könne den Zuschauern "nicht zumuten,

ein Programm zu sehen, das Israel in einem schlechten Licht" zeige.


Viele Republikaner teilen Powells Auffassung -

das Misstrauen gegenüber den Scharfmachern an der Seite des Präsidenten wächst.

Gespannt würde beobachtet,

so ein einflussreiches Parteimitglied,

ob dieser Präsident etwas aus dieser schlechten Beratung lernt.

Anzeichen hierfür,

Konsequenzen gar,

sind bislang nicht zu erkennen.

Bush gebe sich wie eine Sphinx,

ihm sei nicht anzumerken,

wie er zu den Spannungen innerhalb seines Regierungsteams steht,

verriet einer seiner Mitarbeiter der "Washington Post".

Auch bei seiner gestrigen Rede in einer Kadettenschule

war von Bush kein böses Wort über seinen umstrittenen Verteidigungsminister zu hören.

Allerdings auch kein Gutes.


A Russian navy squadron is set to depart for the Indian Ocean

next week

in the largest naval deployment since the Soviet times, a news agency reported.

When the Russian navy ships reach the Indian Ocean,

they plan to take part in joint maneuvers with the Indian navy,

the Interfax-Military News Agency reported,

quoting an unidentified official at the General Staff of the Russian armed forces.

Participating in the voyage are the Black Sea Fleet's flagship missile cruiser Moskva,

escort ships Pytlivy and Smetlivy, landing ship Cesar Kunikov and several supply ships.

The Pacific Fleet is sending anti-submarine ships Marshal Shaposhnikov and Admiral Panteleyev and a tanker,

the agency reported.

It said the ships were scheduled to set out to sea

from next Tuesday.

Russian Defense Minister Sergei Ivanov has said repeatedly that the naval deployment was unrelated to Iraq

In an interview published Tuesday,

he reaffirmed that the Russian navy ships weren't going to the Persian Gulf.

The deployment "isn't aggressive or directed against nations of the region,"

Ivanov told the daily Komsomolskaya Pravda.

Ivanov said joint maneuvers with the Indian navy was a possibility,

but didn't give any further details of the deployment.

The Russian navy's presence in world oceans has been slightly reduced since the Soviet collapse.

Most warships have languished berthside due to a lack of fuel and spares.

"The navy was staying dockside for many years,

the seamen were losing their skills and people abroad stopped recognizing our ... flag," Ivanov said in the interview.

"Why don't we correct this defect?"


Der Unmut über den Kriegsverlauf hat auch die Republikanische Partei erreicht.

Die "Washington Post" meldet, dass die "Grand Old Party" hinter den Kulissen einflussreiche Mitglieder zum Präsidenten geschickt hat.

Sie sollen Bush überzeugen, dass er denkbar schlecht beraten wird vom

Falkentrio Rumsfeld,

dessen Stellvertreter Paul Wolfowitz und

Vizepräsident Dick Cheney.

Deren Ratschläge seien falsch,

würden amerikanischen Langzeitinteressen eher schaden als nützen

und die Zusammenarbeit mit den Verbündeten und den Internationalen Organisationen nur weiter erschweren.

Zu allem Unglück seien die mächtigen Drei auch oftmals über Kreuz mit dem Außenminister Colin Powell

- dem Mann also, der das Vertrauen des Militärs besitzt.

Von 1989 bis 1993

Oberbefehlshaber des US-Militärs,

hat Powell nach wie vor enge Vertraute im Pentagon - eine Tatsache, die Rumsfeld nicht gefallen kann.

"Schwarzer Kanal" zwischen Powell und den Generälen

In Großbritannien fiel

nach einer Umfrage

erstmals seit Beginn der Offensive am

20. März die Unterstützung der Bevölkerung für den Krieg.

54 Prozent der Befragten erklärten,

die Militäraktion sei richtig.

Vier Tage zuvor waren dies noch 59 Prozent.

Hatten am

23. März noch 20 Prozent erklärt,

der Krieg verlaufe "sehr gut",

waren dies in der jüngsten Umfrage

nur noch acht Prozent.


----<<Es gibt Leute im Weissen Haus, die den atomaren Erstschlag wollen» <>

"Europäer zähmen" Er scheint den Amerikanern versprochen zu haben,

er könne die Europäer mitreissen - und dem Europäern, er könne die Amerikaner zähmen.

Es gab spärliche Hoffnung auf Ersteres und gar keine auf Letzteres.

Diese Woche hat er versprochen, die Amerikaner in den Griff zu kriegen

und sie zu überreden, die UNO die Nachkriegsverwaltung des Irak überwachen zu lassen.

Den Amerikanern erzählt er wahrscheinlich, er könne den Sicherheitsrat in den Griff kriegen.

(...)Jeder Bankmanager, der Erfahrung im Umgang mit Bankrotteuren unter Kaufzwang

und völligem Verlust des Rechenvermögens hat, wird diesen Optimismus wiedererkennen." (APA/dpa)


Die britischen Medien zeichnen sich durch zunehmend kritische Betrachtungen des Irak-Kriegs,

dessen Legitimation und der Rolle der Kriegspartner in Washington und London aus.

"The Independent on Sunday"

"Jeden Tag geben die politischen Führer Großbritanniens und der USA mit großem Trara öffentliche Statements ab;

einen Tag später stellen sich diese als ungenau oder unwahr heraus.

Die ständigen Halbwahrheiten, die so selbstbewusst verkündet werden,

zeigen, woran es bei diesem Krieg hapert: Präsident Bush und Tony Blair haben nie Klarheit darüber geben können,

warum er geführt werden sollte und was geschehen wird, wenn er zu Ende ist.

Wenn sie sich darüber nicht einmal selbst im Klaren sind, ist es kein Wunder,

dass ihre öffentlichen Erklärungen oft keinen Sinn ergeben.

Sie wissen nicht, was sie tun oder warum sie es tun.

Sie führen einen unnötigen Krieg und versuchen noch immer,

Gründe zu finden, um ihn zu rechtfertigen."


Ungeachtet der Meinungsumfragen,

die nicht glaubwürdiger sind als alle anderen Produkte der Massenmedien,

gibt es bereits einen beträchtlichen, wachsenden Widerstand gegen den Krieg.

Die Demonstrationen, die vor dem Krieg stattfanden,

waren größer als die Demonstrationen auf dem Höhepunkt der Bewegung gegen den Vietnamkrieg.

Und die Demonstrationen innerhalb der Vereinigten Staaten sind Bestandteil einer breiten, internationalen Antikriegsbewegung.

Das zeigt einen qualitativ völlig neuen Inhalt des gesellschaftlichen Bewusstseins:

immer mehr Leute werden sich bewusst, dass die großen gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit

eine internationale statt einer bloß nationalen Lösung erfordern.

Dieses Bewusstsein muss durch den Aufbau einer neuen,

politischen Arbeitermassenbewegung entwickelt werden.

US soldiers in Iraq asked to pray for Bush

They may be the ones facing danger on the battlefield,

but US soldiers in Iraq are being asked to pray for President George W Bush.

Thousands of marines have been given a pamphlet called

"A Christian's Duty,"

a mini prayer book

which includes a tear-out section to be mailed to the White House

pledging the soldier who sends it in has been praying for Bush.

"I have committed to pray for you, your family, your staff and our troops during this time of uncertainty and tumult.

May God's peace be your guide," says the pledge, according to a journalist embedded with coalition forces.

The pamphlet, produced by a group called In Touch Ministries, offers a daily prayer to be made for the US president, a born-again Christian who likes to invoke his God in speeches.

Sunday's is "Pray that the President and his advisers will seek God and his wisdom daily and not rely on their own understanding".

Monday's reads "Pray that the President and his advisers will be strong and courageous to do what is right regardless of critics".


Zionistische Vereinigung für Deutschland (ZVfD)

Anglo-Palestine Bank - später : Leumi-Bank

Arlosoroff, Chaim

Leiter der politischen Abteilung der

Jewish Agency

Cohen, Sam

Nye, Joseph S.

vor einigen Jahren der frühere


Bei der Abschlusskundgebung auf dem Augustusplatz sagte die 93-jährige US-Amerikanerin Amelie Boyton Robinson,

sie überbringe den Leipziger Montagsdemonstranten die Grüße der Amerikaner.

"90 Prozent der Bürger in den USA sind gegen den Krieg", sagte die einstige Wegbegleiterin Martin Luther Kings.

"Die bösen Geister, die den Krieg in Irak führen, haben King damals als Unruhestifter und Kommunisten bezeichnet", sagte sie.

Dieser habe sich dennoch stets für seinen Traum der Gleichheit der Menschen in aller Welt eingesetzt.

Man habe versucht, diesen Traum zu zerstören.

"Aber wir sind hier, um die Stücke aufzusammeln und den Traum wieder zusammen zu fügen", unterstrich Robinson



„Man lernt nichts kennen, als was man liebt,

und je tiefer und vollständiger die Kenntnis werden soll,

desto kräftiger und lebendiger

muß die Liebe, ja Leidenschaft sein."

(J.W.v.Goethe in einem Brief an Jacobi, 1812)


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